HilfeSeite 6 von 6
Fragen
Hier findest du typische Stolperstellen: Zahlen, die erst seltsam wirken, Aufgaben im Haushalt ohne Extra-Minuten und ein Tagesmaximum, das genau dann greift, wenn es soll, auch wenn es überrascht.
Die App gibt es vorerst nur auf Englisch. Darum stehen Button- und Bildschirmnamen hier genau so, wie sie in der App erscheinen.
Warum steht bei „Used“ 0 Min.?
„Used“ ist 0, wenn Bildschirmzeit noch nicht mitgezählt wird. Meist sind noch keine Apps begrenzt oder die Zählung ist auf dem Handy deines Kindes ausgeschaltet.
In der Eltern-App siehst du für den heutigen Tag deines Kindes bereits die passende Meldung. Dort steht, welche Apps begrenzt sind und welche Schritte bei der Einrichtung des Handys noch fehlen.
Warum gab es für die Aufgabe keine Extra-Minuten?
Eine Aufgabe im Haushalt kann 0 Min. bringen, wenn die Aufgaben-Minuten für diesen Tag schon gesammelt wurden. Das gilt auch, wenn du die Aufgabe erst danach hinzugefügt hast. Dein Kind sieht auf dem Kinderbildschirm eine klare Erklärung.
Braucht eine Aufgabe deine Zustimmung, hält KidCommit die Minuten dafür zunächst zurück, bis du sie annimmst. Tippst du auf „Not yet“, geht die Aufgabe zurück auf die Liste deines Kindes, damit es sie am selben Tag noch einmal versuchen kann. Antwortest du nicht, wird sie nach der folgenden Nacht automatisch angenommen; die Minuten gehen dann zu „Saved up“ und zählen nicht zum Aufgaben-Anteil des neuen Tages.
Warum gibt es eine feste Grenze für Extra-Zeit?
Dein Kind kann an einem Tag nur so viele Extra-Minuten sammeln, wie du für genau diesen Tag erlaubst, nie mehr. Schluss ist also spätestens bei der Zeit, die du gibst, plus diesen erlaubten Extra-Minuten. Aufgesparte Minuten erhöhen „Daily max“ aber nicht.
Steht bei „You give“ 60 Min., kann dein Kind an diesem Tag höchstens 60 Min. zusätzlich sammeln. „Daily max“ bleibt also bei 120 Min., auch wenn aufgesparte Minuten vorhanden sind.
- Garantierte Zeit pro Tag
- 60 Min.
- Heute zusätzlich möglich
- 60 Min.
- Tagesmaximum
- 120 Min.
- Erhöhung durch aufgesparte Minuten
- 0 Min.
Was passiert, wenn die Fragen zur Folge nicht klappen?
Für den Test zur Tagesfolge hat dein Kind jeden Tag genau einen Versuch. Ist es 7‑8 Jahre alt, bekommt es acht Fragen und braucht fünf oder mehr richtige Antworten. Mit 9‑11 Jahren sind es zehn Fragen und sechs oder mehr richtige Antworten. Während des Tests sind Text und Audio der Folge nicht verfügbar.
Schafft dein Kind die Tagesfolge nicht, gibt es für diese Folge keine Minuten. Dieselbe Folge kommt nicht noch einmal, morgen wartet eine neue. Danach erklärt KidCommit jede Frage, egal ob es gereicht hat oder nicht: die richtige Antwort und die Textstelle, aus der sie stammt.
Warum haben andere Aufgaben plötzlich weniger Minuten?
Für Aufgaben im Haushalt gibt es pro Tag eine feste Zahl an Minuten. KidCommit teilt diese Minuten auf die Aufgaben in deiner Liste auf, je nachdem, wie lange du sie jeweils einschätzt. Kommt eine Aufgabe dazu, ändert sich nur die Aufteilung und es gibt keine Minuten obendrauf.
Wenn bei „You give“ 60 Min. stehen und Knobelspiel, Folge und Aufgaben im Haushalt verfügbar sind, bringen alle Aufgaben dieses Tages zusammen 20 Min.
- Vorher: Spülmaschine, 15 Min. geplant
- 10 Min. gesammelt
- Vorher: Müll rausbringen, 15 Min. geplant
- 10 Min. gesammelt
- Nachher: Spülmaschine, 15 Min. geplant
- 5 Min. gesammelt
- Nachher: Müll rausbringen, 15 Min. geplant
- 5 Min. gesammelt
- Nachher: Staubsaugen, 30 Min. geplant
- 10 Min. gesammelt
Warum wird eine neue App nicht blockiert?
Auf Android gilt eine neue App automatisch als begrenzt: Sie verbraucht die verfügbaren Minuten deines Kindes und schließt zur Schlafenszeit, bis du sie unter „Apps“ abwählst. Das gilt auch, wenn die App installiert wurde, während das Handy offline war.
Auf dem iPhone sieht KidCommit nicht, welche Apps dein Kind installiert. Aktiviere deshalb im Apple Account die Kaufanfrage („Ask to Buy“), damit du neue Apps mitbekommst. Auf Android meldet KidCommit neue Apps, sobald sie auftauchen.
Was KidCommit bei Aufgaben im Haushalt nicht prüft
KidCommit fragt nicht nach einem Beweis, dass eine Aufgabe erledigt wurde. Es gibt kein Foto, kein Video und keine automatische Kontrolle.
Bei Aufgaben im Haushalt braucht es Vertrauen, wie bei so vielem zu Hause, auch wenn die Spülmaschine angeblich schon fast fertig war, also im Grunde fertig genug. Du bekommst eine Mitteilung, wenn dein Kind anfängt, und eine, wenn es fertig ist; oben steht, wie lange es wirklich gedauert hat.
Wo KidCommit nicht hineinschaut
KidCommit liest keine Nachrichten, keinen Browserverlauf und nichts innerhalb von Apps. Auf Android sieht die Bedienungshilfe zum Blockieren nur, welche App gerade im Vordergrund ist.
Du entscheidest, welche Apps begrenzt sind. KidCommit setzt diese Limits durch, sieht aber nicht in die Apps hinein und wertet nicht aus, was dort passiert.